Zurück in die Zeit von Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden

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Am 16.02.2016 besichtigten wir, die Klassen 7b und 7d, das Rastatter Schloss. Mit unseren jeweiligen Geschichtslehrern, Frau Weber und Herrn Schemel machten wir uns auf den Weg mit der Bahn dorthin. Dort angekommen wurden wir höflich empfangen. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf.

   

Die Frau, die die Führung leitete, zeigte uns zuerst das untere Stockwerk, bevor wir in den oberen Teil des Schlosses kamen. Die Kutschen hatten früher ein riesiges Abteil im Schloss. Die Frau erklärte uns, wieso man die Kutschen im Schloss und nicht vor dem Schloss abstellte. Früher glaubte man nämlich, dass ein Mensch höchstens 500 Schritte am Tag machen durfte. Zu jedem der Räume gab es eine kleine spannende Geschichte. Das Gesamtbild des Schlosses war beeindruckend. Von jeder Straße aus konnte man auf das Schloss blicken. Es hatte einen schönen, großen Vorhof und war geziert mit Gold und vielen Fenstern. Die sehr hohen Innenräume hatten wunderschöne Deckenmalereien. In einem Zimmer waren gefangene Osmanen zu sehen, die als Statuen die Decke auf ihren Schultern stützen. Ludwig Wilhelm besiegte nämlich 1691 die Osmanen nordwestlich von Belgrad; deshalb wurde er auch ,,Türkenlouis“ genannt. Sibylla Augusta und Ludwig Wilhelm ließen das Residenzschloss ca. 1700 nach dem Vorbild des französischen Schlosses Versailles bauen. Der Tagesablauf des Markgrafen war genau vorgeschrieben. Mit einem kleinen Theaterstück wurde uns gezeigt, wie das damals ungefähr war.

     

Davor lernten wir den Hofknicks, damit das beim Theaterstück dann auch klappte. Wir bekamen hübsche Kleider und Anzüge an und fingen einfach an. Nach der Aufführung besichtigten wir noch drei weitere Räume und liefen dann wieder zur Bahn zurück. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und man konnte dabei sogar noch etwas lernen.

 

 

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Text: Jana Gartner (Klasse 7b), Totos: Schemel/Weber, Web-Publishing: Jonas Zabinsky, 03/2016