Ausflug der Klassen 6a und 6c zu den Vogtsbauernhöfen in Gutach

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Die Hinfahrt
Am 20. Juli machten wir einen Ausflug zum Vogtsbauernhof in Gutach. Als wir um ca. 9.20 Uhr  in Bühl am Bahnhof eintrafen, erwartete uns unsere Klassenlehrerin schon. Nach einer Weile waren wir vollzählig und es konnte losgehen. Im Zug verging die Zeit wie im Flug, wir spielten Karten, Stadt-Land-Fluss und unterhielten uns - schon waren wir in Hausach angekommen und warteten auf den zweiten Zug, in dem wir allerdings nur 3 Minuten fuhren, bis wir in Gutach ankamen und zum Vogtsbauernhof liefen. Dort kauften die Lehrer Karten und schon konnte es losgehen!

Fühung Flattersäckchen im Vogtsbauernhof 

Wir starteten bei den Pflanzen, die früher lebensnotwendig waren. Es gab auch Nutztiere wie z.B. Ochsen, Pferde und Schafe. Die Dächer waren mit Stroh bedeckt. An zwei Stellen des Daches gab es Ziegelsteine. Frau Schweizer erklärte uns, dass die eine Seite als Schutz für die Tiere diente und die andere Seite den Menschen, falls es brannte. Wir besichtigten den „Kühlschrank“ der Menschen von früher. Das war ein Milchhaus, welches mit kaltem Quellwasser gekühlt wurde. Danach gingen wir in die Küche. Dort wurde Schicken und Wurst geräuchert. Die Betten in den Schlafzimmern waren so klein, dass ein Erwachsener nahezu „aufrecht“ schlafen musste.  

Dann schauten wir uns die alten Maschinen und die Mühle an und gingen zu den Schafen. „Wolle“ und „Bolle“. Diese waren echt süß und verfressen und wir durften sie mit trockenem Brot füttern und streicheln. Nachdem wir die Schafe gefüttert hatten, gingen wir zu unserem Workshop, Flattersäckchen basteln. Die Flattersäckchen waren leicht zu basteln. Die Kinder von früher spielten auch mit den Flattersäckchen Spiele. Uns machte es auch Spaß! Danach hatten wir Freizeit.

"Flattersäckle":

 

Wir erklären euch den Workshop Flattersäckle.

  1. Zuerst suchten wir eine Stofftasche aus, danach fühlten wir sie halbvoll mit Sägemehl.
  2. Anschließend steckten wir ein Flatterband hinein.
  3. Danach fixierten wir das Flattersäckle mit einem Stoffband.

 

Jetzt erklären wir euch die Spiele, die man damit ausführen kann:

  • 1. Spiel: Wer am höchsten wirft,  hat gewonnen.
  • 2. Spiel: Wer am weitesten wirft, hat gewonnen.
  • 3. Spiel: Wer am meiste Flattersäckchen in ein Korb getroffen hat, hat gewonnen.

 


Filzen im Vogtsbauernhof:

Um 11.15 Uhr ging es los. Wir durften filzen. Zuerst wurden wir von Frau Schmitt begrüßt. Sie hat uns erklärt, wann man angefangen hat, zu filzen und wie das Filzen funktioniert. Hierfür durften wir uns farbige Wolle aussuchen. Danach ging es auch schon los. Frau Schmitt erklärt uns, wie die Wolle hingelegt wird und wie man die Wolle einseift und zu Filz verarbeitet.

 

Führung Filzen:

Bei der Führung durch den Vogtsbauernhof haben wir viele frühere Wohnräume besichtigt. Frau Schmitt hat uns in diesem Zusammenhang viel über das Leben im 16. Jahrhundert erzählt. Wir haben die Wohnstube, den Dachboden, die Küche, das Schlafzimmer und den Tierstall kennengelernt. Die Familien, die damals im Vogtsbauernhof lebten (etwa 15-20 Personen), hatten viel Geld und konnten sich drei Schwarzwald-Uhren leisten - darunter eine Kuckucksuhr. Die Führung dauerte ca. 1 h. Uns hat der Ausflug in das Freilichtmuseum in Gutach sehr gut gefallen.

 

Freizeit“ im Vogtsbauernhof

Am Mittwoch den 20.7.16 sind wir, die Klasse 6a, mit unserer Parallelklasse (6c) auf den Vogtsbauernhof in Gutach gefahren. Wir hatten auch etwas „Freizeit“ während des Museumsbesuchs. In dieser Zeit haben wir uns in kleinen Gruppen von 3-5 Personen den Bauernhof genauer angesehen. Es war sehr lustig und es gab viele süße Tiere wie z. B. Ziegen, Pferde, Schafe, Hühner, Gänse, Hasen, Kühe und Schweine, die wir streicheln und fotografieren durften. Wir konnten auch die alten Häuser erkunden und konnten dabei viel lernen, und einiges ausprobieren. Es gab auch eine Weberin, die für die Besucher Armbänder und Lesezeichen webte. Da es sehr warm war, konnten wir uns im Hofrestaurant etwas zu essen und zu trinken kaufen. Zum Schluss konnte man sich im Souvenirshop noch etwas Schönes als Erinnerung kaufen.

Rückfahrt

Nun war es soweit, wir fuhren zurück zum Bühler Bahnhof. Dann verabschiedeten wir uns von unserer Klassenlehrerin und gingen zu unseren Eltern.

 

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Die Berichte wurden von Schülergruppen der Klasse 6a verfasst mit Unterstützung von Hr. Kettner und Fr. Weiler; Web-Publishing: O. Frietsch, 07/2016