Very British! Klasse 7a lernt die britische Kultur näher kennen

Was ist typisch Britisch?

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Im Rahmen ihres Englischprojektes ging die Klasse 7a dieser Frage auf den Grund und setzte sich in den letzten Wochen vor Weihnachten intensiver mit der britischen Kultur auseinander. Nachdem wir uns zunächst gemeinsam einen groben Überblick verschafft und Ideen gesammelt hatten, fanden sich alsbald Gruppen zusammen, die sich gerne näher mit der ein oder anderen britischen Tradition beschäftigen wollten. Die Gruppe tea-time, die sich dem berühmten „5 o’clock tea" widmete und uns dazu ein unterhaltsames Rollenspiel präsentierte, sorgte dabei auch für unser leibliches Wohl.

Neben selbstgebackenem britischen Teegebäck, den berühmten Scones, wurde uns Schwarztee mit Milch serviert. Ein Klassiker, der durchaus gewöhnungsbedürftig war und für eine muntere Diskussion sorgte. Eine weitere Gruppe hatte sich näher mit der britischen Küche beschäftigt und bot uns, ebenfalls in einem szenischen Spiel, ihr „Perfect Dinner" dar. Kein Wunder, dass dabei die von den Briten heißgeliebten Fish n‘ Chips nicht fehlen durften. 

Neben der kulinarischen Seite kam auch die sportliche Seite bei unserem Projekt nicht zu kurz. Eine reine Jungengruppe hatte sich dem britischen Fußball verschrieben und verhandelte in einer Art Streitgespräch darüber, welche britische Fußballmannschaft denn nun die bessere sei. Dabei wurde intensiv über Abwehr, Sturm und über den besten Torhüter diskutiert. Hinterher folgte ein Quiz und einige von uns durften beim „Mülleimerschießen" mitmachen.

 

Auch die bekannteste aller Briten, die Queen, wurde bei unserem Projekt thematisiert. Nachdem eine Mädchengruppe die wichtigsten Mitglieder des Königshauses steckbriefartig vorgestellt hatte, schlüpften sie in die Rolle des Prinzenpaares und beantworteten als William und Kate in einem selbst inszenierten Interview Fragen rund um ihr Leben, die Hochzeit, das Hochzeitskleid und um den bevorstehenden Nachwuchs.

Zwei weitere Gruppen hatten sich mit den Sehenswürdigkeiten rund um London beschäftigt und nahmen uns mit auf eine Red-Bus Tour quer durch London. Dabei wurden Stops an den wichtigsten Sights eingelegt und uns mehr über diese berichtet. Ein Highlight waren hier sowohl der selbstgebaute rote Bus aus Pappkarton, sowie das kleine Rollenspiel, bei dem sich die Gruppe an der Bushaltestelle in einer Reihe aufstellte und so die britische Tradition des „Queueing" demonstrierte.

Für gute Unterhaltung sorgte auch das selbstgedrehte Kurzvideo einer Mädchengruppe, die sich mit dem britischen Humor und der britischen Höflichkeit auseinandergesetzt hatte. Dabei zeigten sie eine Restaurant-Szene aus britischer und deutscher Sicht. Es gelang ihnen dabei besonders gut, die jeweiligen kulturellen Eigenarten hervorzuheben. So wurden wir alle dazu aufgefordert, einmal über unsere eigene Kultur und typische deutsche Verhaltensweisen nachzudenken.

Szene in einem englischen Restaurant

(Link zum Video)

     Insgesamt war unser Projekt ein voller Erfolg, da alle Gruppen viel Begeisterung und großen Einsatz zeigten. Neben dem beträchtlichen sprachlichen Zugewinn, bekam die Klasse einen tieferen Einblick in die britische Kultur und konnte einige kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken. Dieser Perspektivwechsel ist auch für die Zukunft sehr wichtig.

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Text/Fotos: Julia Haist,   Web-AG: Sandra Pannier, Tobias Gerth, Tobias Ostertag