Landschulheimaufenthalt der Klasse 7c in Baad

(30.05 - 03.06.2011)

zurück

 

Am Montag, den 30.05.2011, morgens um 7 Uhr ging es los. Zwei Busse erwarteten uns bereits, um uns, die Klasse 7c zusammen mit den Klassen 7a und 7b nach Baad im Kleinwalsertal zu bringen.

Die Hinfahrt dauerte zwar lange, verlief jedoch ohne Komplikationen, Staus oder Unfälle. Die Reise führte uns auf verschiedenen Autobahnen von Baden über Württemberg nach Bayern durchs Allgäu bis hin zum Kleinwalsertal in Österreich. Dort kamen wir schlussendlich gegen Mittag an und wurden gleich von einer Betreuerin in Empfang genommen und eingewiesen, das Gepäck zu verstauen.

Später trafen wir uns alle im Speisesaal um weitere Details über den Tagesablauf, die Gruppenaufteilung, die Zimmeraufteilung, die Dienste und das Wochenprogramm usw. zu erfahren. Danach hatten wir etwas Zeit um uns auszuruhen und anzukommen.

 

Nun ging es in die Gruppen damit wir bzw. die jeweiligen Betreuer uns besser kennen lernen konnten und wir starteten bereits mit Gemeinschaftsaufgaben.

 

Um 22 Uhr war Dorf- und um 23 Uhr Bettruhe, das heißt wir haben schön brav geschlafen (haha...).

 

Am 31.05.2011 machten sich die beiden Gruppen 5 und 6 auf zur Selbstversorgerhütte. Nach der Besprechung der Aufgaben und weiterer Einzelheiten, wie die Routen und das Mitnehmen der Lebensmittel, trafen sich alle Schüler der Klasse 7c vor dem Gebäude des Landschulheims Baad und fuhren mit einem Bus zu den Startpunkten der beiden Routen. Gruppe 5 stieg an einer früheren Haltestelle als die Gruppe 6 aus.

Als die 11 Schüler der Gruppe 5 ausgestiegen waren, fielen leichte Tropfen vom Himmel. Schnell zogen alle ihre Kapuzen der Regenjacken über die Köpfe und dann ging es los; zusammen mit ihrer Betreuerin Maria und Frau Walter lief die Truppe hastig über die Straße und machte sich an den Aufstieg.

Die Wanderung auf den Berg war am Anfang noch in Ordnung, doch nach einer Weile machten einige schlapp. Es regnete bereits stärker, die Tropfen fielen mit leisem Geplätscher vom Himmel und kamen auf dem Boden auf, wo sie sich zu vielen Pfützen zusammenschlossen und den grauen Himmel widerspiegelten. Der Boden war sehr rutschig, man kam den Berg fast nicht hinauf. Alle machten zwei Pausen, aßen und tranken. Obwohl es regnete, hatten alle ihren Spaß, achteten aufeinander und unterhielten sich mit einem Lächeln im Gesicht.

 

Die Klassengemeinschaft stieg etwas an, es hatte Spaß gemacht. Alle redeten miteinander über dies und das, lachten miteinander und machten lustige Fotos. Manche retteten Schnecken oder machten sich (als kleiner Spaß natürlich) über eine Schülerin lustig, die es jedenfalls versuchte.

Nach etwa zweieinhalb Stunden kamen wir endlich an der Hütte an. Gruppe 6 war schon angekommen.

Nass und erschöpft warteten alle darauf, dass Maria und Franzi die Hütte inspiziert hatten. Als sie fertig waren, verkündeten sie allen, dass sie jetzt ihre Zimmer beziehen könnten.

Erleichtert zogen alle ihre nassen Schuhe aus und gingen erfreut in ihre Zimmer. Doch bei dem Zimmer der Mädchen gab es zwei Probleme; erstens, es gab für die acht Mädchen nur sieben Betten und zweitens, dass die Jungs im Zimmer nebenan durch einen Schlitz in das Zimmer der Mädchen spicken konnten.

Na toll, das konnte ja noch was werden!

Abends machte das Kochteam Essen, Spaghetti mit Tomatensoße und als Nachtisch Obstsalat. Das Wasser brauchte gefühlte zwei Stunden, bis es endlich kochte. Das Kochen machte allen sehr viel Spaß, es wurde viel gelacht und gefaselt, und ganz nebenbei auch gekocht.

Als es dann endlich Essen gab, setzten sich alle hungrig an die Tische und kamen einzeln mit ihren Tellern in die Küche, um ihre Portion Spaghetti zu holen. Das Essen war für die Umstände auf einer Selbstversorgerhütte ohne fließend warmes Wasser oder Strom sehr gut. Der Nachtisch war auch in Ordnung.

Nun ja, als dann alle fertig waren, spülte das eingeteilte Team das Geschirr ab. Später gab es dann noch einen Spielabend, doch vier Mädchen nahmen nicht daran teil, weil sie Kopfschmerzen hatten. Trotzdem empfanden sie es so, als ob sie alle dabei gewesen wären, denn der Lärm drang sogar bis zu ihnen ins obere Stockwerk.

 

Nachdem das Küchenteam am 01.06.2011 um 6:00 aufgestanden war um uns Frühstück zu machen kamen dann um 6:45 die ersten Hungrigen hinunter in den Speiseraum, um kurz nach sieben gab es dann Frühstück. 

Dann war das Putzen der Hütte an der Reihe.

Dies dauerte etwa zwei Stunden. 

Nach dem Putzen war Klettern an einem Naturfelsen vorgesehen dies musste leider abgeblasen werden weil der Naturfels wegen Regen rutschig war. Das Klettern an dem Felsen wurde dann aber durch Klettern an der am Haus angebrachten Kletterwand ersetzt. Und der ca.3 Stunden lange Fußmarsch wurde durch einen einstündigen Fußmarsch und eine Busfahrt (30 min) ersetzt.

Als wir dann wieder in Baad waren, wollten wir sofort klettern aber zuerst waren die Sicherheitshinweise an der Reihe wie z.B. richtiges Anlegen des Klettergurtes Knotenkunde Abseilen etc. Während die eine Gruppe kletterte, zog die andere Gruppe Personen an der Hauswand hoch und ließ sie langsam wieder herab.

Als wir alle ausgepowert waren gab es Curry geschnetzeltes mit Reis das hat allen gut geschmeckt. Um 20 Uhr kamen wir in den Speisesaal zum Abendprogramm ... (Der große Preis, Montagsmaler)

Der vierte Tag, 02.06.2011:

Gruppe 6:

Nach dem Frühstück haben wir Chinesen-Fußball gespielt. Im Giebelraum im dritten Stock spielten wir noch ein Wegfinder-Spiel, in diesem Spiel ging es vor allem um Zusammenhalt

in der Gruppe. Nach diesem schönen Morgen hatten wir eine Stunde Pause um ein Uhr ging es im den Hochseilgarten, dieser war neun Meter hoch und es ging wie Gestern um Zusammenhalt und um Vertrauen von denen die gesichert haben. Es war ein langer und anstrengender Tag.

Gruppe 5:

Bei uns ging es gleich nach dem Frühstück zum Hochseilgarten. Dort haben wir „Elemente“ gemacht: Das Erste war eine Leiter hoch zu gehen, bei der jede Stufe etwa 1,5 m entfernt war. Das zweite „Element“ war ein Stahlsteil, über das man balancieren sollte - aber es gab eine Vereinfachung, denn alle 2-3 Meter war eine Stahlstange. Nach dem anstrengenden Vormittag ging es zur Wiese, wo wir Seil- und Zusammenhalt-Spiele gemacht haben. Das ging dann auch den ganzen Nachmittag.  Zum Schluss gab es dann Schupfnudeln und Sauerkraut.

Am Abend fand ein offener Abend statt, den die Klasse 7c mit einer ausgedehnten Modeschau und kleinen Tanzeinlagen lautstark ausfüllte.

 

Letzter Tag, 03.06.2011:

Nun war es an der Zeit eine letzte Abschlussrunde in den Gruppen durchzuführen, in welcher Zeit zum Rekapitulieren und Feedback geben war. Danach musste die Ausrüstung zurückgegeben werden und die Zimmer und das Gepäck wieder auf Vordermann gebracht werden.

Und um Mittag ging es auch schon wieder zurück in die Heimat, so dass wir gegen Abend wieder in Rheinmünster sein konnten. Dieses mal wiederum ohne Staus, Unfälle oder Ähnliches.

 

Wir bedanken uns bei den Eltern, die durch ihre Mithilfe und Finanzierung diesen schönen Aufenthalt überhaupt erst ermöglichen konnten.

 

zurück

 

Mitautoren: Anne Dresel, Lena Eberle, René Friedmann, Jannik Seiler, Daniel Frietsch, Simon Schneider, Herr Kettner; Web: O. Frietsch, 08/2011