Studienfahrt der Klassen 10a/b/c nach Berlin

 

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Tagesberichte der Klasse 10c:

Montag 26.09.11

Für uns ging´ s um 7.20 Uhr am Bahnhof in Schwarzach los. Alle waren ziemlich müde als wir losfuhren. Um ca. 17.30 kamen wir dann nach langer Busfahrt wie geplant an unserer Unterkunft in Berlin-Kreuzberg an. Als alle ihr Zimmer bezogen, sich von ihren Jogginghosen getrennt und Jeans angezogen hatten, liefen wir los zum Reichstagsgebäude. Dort gab´ s für uns erst mal einen Sicherheitscheck. Dann ging´ s weiter zum Sitzungssaal des Bundestages wo wir einige Informationen bezüglich Geschichte und Aufbau des Gebäudes bekamen. 

 

Berlin bei Nacht

Weiter ging´ s dann zur Kuppel. Dort hatte man eine tolle Aussicht, da wir Berlin bei Nacht sahen. Wer noch weiter nach oben wollte, konnte in die Kuppel nach oben laufen. Als alle genug Schnappschüsse hatten, gingen wir wieder nach draußen. Dann liefen wir zurück zum Potsdamer Platz, Sony Center und den Arkaden. Dort hatten wir noch ein wenig Freizeit. Beispielsweise um etwas zu essen oder einfach mal so durchzuschlendern.  

Sony Center

So ging´ s gesättigt wieder zurück zum Hotel. Manche legten sich gleich hin, um zu schlafen, doch andere blieben auch noch wach um ein wenig zu reden. Das war unser erster Tag.

 

 

Dienstag 27.09.11 

 

Soldat am Checkpoint Charly

An diesem Tag gab es Frühstück schon um halb acht, aber nicht alle waren wirklich wach. Auswahl gab´ s auch genug und für jeden war etwas dabei. Nach dem Frühstück trafen wir uns mit der 10a und 10d vor deren Hotel und liefen gemeinsam zum Checkpoint Charly. 

 

Dort erzählte uns Herr Koch einiges Wissenswerte darüber. Zum Schluss hatten wir noch die Gelegenheit, dort „Mitbringsel“ zu kaufen. Wir liefen vorbei an einem Stück Berliner Mauer, durch das Kaufhaus Lafayette zur Luxuspassage Quartier 206. 

Kaufhaus Lafayette

Immer wieder bereicherte Herr Koch unsere Tour mit vielen Informationen über Berlin und seine Sehenswürdigkeiten. 

Im weiteren Verlauf begutachteten wir den Deutschen und Französischen Dom am Gendarmenmarkt. Außerdem lagen auf unserer Marschroute quer durch Berlin die  Staatsoper, die  Staatsbibliothek, die Humboldt-Universität und der Berliner Dom. Vorbei kamen wir auch an der Neuen Wache sowie später am Roten Rathaus am Bebel-Platz.

 

Französischer Dom

Gruppenbild vor dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt

 

Hier im Bild: Unsere Begleiter Frau Wehrle und Herr Freudenberger vor dem Berliner Dom

 

 Nun endlich kamen wir zum Alexanderplatz, wo auch der Fernsehturm steht. Als die Freizeit begann, wurde die Weltuhr zum Treffpunkt gemacht. Ab ca. 15 Uhr hatten wir eine Führung durchs Pergamonmuseum. Doch da wir in der letzten Nacht nicht viel Schlaf hatten, passten einige nicht wirklich auf. 

 

Wer danach noch wollte, konnte noch mal in die Stadt oder wieder ins Hotel zurückgehen. In der Stadt ist die eine Hälfte noch einmal Shoppen gegangen und die andere Hälfte nutzte die Gelegenheit um einmal auf den Fernsehturm zu gehen. Um kurz vor 20 Uhr fuhren wir dann los mit der U-Bahn zur Disco Matrix. Es wurde sehr viel getanzt, aber auch mit anderen Discobesuchern „gequatscht“. Die Musik war abwechslungsreich, so war für jeden Geschmack was dabei. Um 24 Uhr, viel zu früh, mussten wir uns leider von der Disco trennen. Im Hotel wurde in der Nacht teilweise weiter Party gemacht. Und so endete unser zweiter Tag.

Mittwoch 28.09.11

Nach dem Aufstehen gab es wie immer ein gemütliches Frühstück. Anschließend trafen wir uns vor dem Hotel. Dann gingen wir zum Bus. Als alle im Bus waren, zählten die Lehrer die Schüler, um sicher zu gehen, dass alle da waren. Mit dem Bus absolvierten wir eine zweistündige Stadtrundfahrt, wo wir an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeifuhren, wie z.B. am Schloss Bellevue, dem Fernsehturm, der Ländervertretung Baden-Württembergs, der "schwangeren Auster" und dem Kanzleramt. 

Schloss Charlottenburg

Vor der Ländervertretung Baden-Württembergs

"Schwangere Auster": Haus der Kulturen der Welt

 

Nach der Stadtrundfahrt besuchten wir das DDR- Museum, in dem wir viele interessante Informationen lesen, hören und interaktiv erfahren konnten.

Besonders gut gefallen hat mir die Gasmaske mit den zugehörigen Informationen und die einzelnen Schränke und Schubladen, die man aufmachen konnte, um die verschiedenen Ausstellungsstücke zu sehen. 

Anschließend fuhren wir mit dem Bus zum Deutsch-Russischen Museum, das in eben dem Gebäude untergebracht ist, in dem am 08 Mai 1945 die Kapitulation Deutschlands unterzeichnet und damit das Ende des zweiten Weltkriegs in Europa besiegelt wurde. Eine Kopie der Kapitulationsurkunde ist hier auch ausgestellt. Am Eingang wurden wir sehr herzlich begrüßt und bekamen eine Führung durch das Museum. Hauptsächlich ging es um die Sowjetunion, die Rote Armee und den Zweiten Weltkrieg. Am Ende bedankten wir uns für die Führung. 

 

Deutsch-Russisches Museum

 

 

Mit dem Bus fuhren wir dann zu einem Theater, in dem die Blue-Man-Group auftrat. 

Das Lustigste an der Veranstaltung war, dass Herr Koch die zwei oder drei Toblerone-Stücke aß, obwohl er sie einem der drei Schauspieler zuwerfen sollte, der sie dann mit dem Mund auffangen wollte. 

Der Abend war sehr lustig und unterhaltsam. 

 

Neben dem Theater fand die Verleihung der „Goldene Henne“ statt wo wir über eine riesige Leinwand Fotos von vielen Prominenten machen konnten. Danach durften wir uns noch in Kleingruppen bis 23 Uhr frei bewegen. Nachdem wir uns dann alle trafen, fuhren wir mit der Bahn zurück zum Hotel, wo wir dann zu Bett gingen.

 

Donnerstag, 29.09.11

 

Frühstück gab‘ s um sieben Uhr.

Da kam sogar Maik der Bu´er‘!

Danach wurde der Rucksack gepackt

und noch einmal kräftig gekackt!

Nun fuhren wir zum Schloss Sanssouci,

welches wir gesehen noch nie.

 Die Führung war sehr informativ,

doch die Hälfte schlief.

Im Park sahen wir Chinesen,

die konnten sogar alle lesen!

Das Picknick fand nicht statt,

also wurden wir nicht satt.

Bei dem König auf dem Grabe

lagen Kartoffeln zur Gabe.

Am Ku’damm schauten wir uns ‘ne Kirche an.

Nur das Dach war nicht mehr dran.

Michael tauchte beim Shoppen unter,

von da an wurde alles bunter!

Mit der U-Bahn fuhren wir Richtung Pariser Platz.

Das ging ratz-fatz!

Beim Holocaust Mahnmal

geschahen Dinge ganz fatal!

Gerissen war die Hose von Rainer,

 doch das merkte erst keiner.

Erst nach einer Sekunde

machte die Nachricht die Runde.

Danach schaute Herr Frietsch seine Finger an.

Es waren zwar noch alle zehne dran.

Doch, oh Schreck!

Der Verlobungsring war weg!!!

So ging er los

und durchsuchte alle Klos.

Wir liefen danach weiter

mit Frau Lott als Begleiter.

Das Brandenburger Tor war versperrt durch ein Gitter

das war für Einige sehr bitter.

Mit dem Ring an der Hand

kam Herr Frietsch wieder angerannt.

Wir waren in einer Pizzeria essen.

Das werden wir nie vergessen!     

Der Weg dahin war weit,

wir wussten ja nicht Bescheid!

Nach dem Essen erklärte Herr Frietsch den Plan

damit war’s dann auch getan.

„Freizeit bis um zwanzig nach zehn.

Los, Ihr dürft geh’n!“

Die Jungs gingen etwas trinken,

die Mädchen dafür schminken.

Melanie hatte Probleme mit dem Berliner Leben

und musste sich übergeben.

Ein paar Leute wurden emotional,

denn es traf sie ein Wasserstrahl.

Rainer war an allem schuld.

Deshalb gab es viel Tumult!

Lange machten wir die Augen nicht zu,

denn wir kamen kaum zur Ruh!  

 

Bilder vom Tage:

Sans Souci: Das Schloss Friedrich des Großen

 

Kartoffeln auf dem Grab Friedrichs

 

Das soll man lesen können?

 

Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche Holocaust Mahnmal Brandenburger Tor (wieder geschlossen?)

Pizzeria

  

Freitag, 30.09.11  

Um neun Uhr traten wir die Heimreise an.

Berlin, bis dann!!!

Es war ‘ne geile Zeit!

Ihr wisst Bescheid!

Uns war kein Weg zu weit.

Mit zwar viel Jammerei,

doch nun ist’s vorbei!

 

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Web-AG: Dominik Ostertag, Teresa Kohler, 10/2011