Realschule Rheinmünster veranstaltete 15. Berufsbörse

Experten halfen bei der Berufsfindung

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Die 15. Berufsbörse der Realschule Rheinmünster, eine Veranstaltung im Rahmen der Berufsfindung für die Klassen 8 bis 10 der Sekundarstufe I, lockte wieder sehr viele Interessenten in die Aula der Realschule Rheinmünster.  Bei allen Beteiligten, d. h.  bei Schülerinnen, Schülern, bei Eltern und bei den anwesenden „Berufsberatern“, hinterließ  die Informationsveranstaltung zur Berufsfindung  ein sehr positives Echo.  

Unter der Federführung der Schulleitung und des Schulsekretariats gelang in diesem Jahr mit 50 vorgestellten Berufsbildern aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungsbereich erneut eine überzeugende Beteiligung. Zahlreiche engagierte Eltern bzw. ehemalige Schüler der Realschule, sowie namhafte Unternehmen der Region, die nach qualifizierten Auszubildenden Ausschau halten, stellten sich als Berufsberater mit Insider-Informationen den Fragen der zahlreichen Besucher in der Aula der Bildungseinrichtung im Ortsteil Schwarzach.

Neben den Berufsbildern aus dem Gesundheitswesen, dem kaufmännischen Bereich oder dem Sektor der Dienstleistungsberufe, waren die Berufe der Informationstechnik besonders begehrte Anlaufstellen. Info-Stände des in Rheinmünster ansässigen Weltunternehmens DOW-Chemical, der Firmen LuK und Bosch aus Bühl oder der Bundeswehr und der Polizei zeigten in ihren Sparten interessante Berufsfelder mit Perspektiven auf. Oftmals unterschätzte  Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven auf dem enger werdenden Ausbildungsmarkt mit qualifizierten Ausbildungswilligen, zeigte das überaus attraktive Handwerk auf. Schreiner, Bäcker, Müller  oder Zimmermann  machten in der Abteilung „Handwerks-Power“ deutlich, dass gerade wieder dieser Ausbildungssektor goldenen Boden bietet. „Wir können überaus attraktive Ausbildungsplätze für engagierte junge Leute anbieten und müssen uns vor der Konkurrenz aus Industrie und Dienstleistung keineswegs verstecken“, so der Betreiber eines Mühlenbetriebes aus der Schwarzacher Nachbargemeinde Unzhurst-Zell.  Das Baugewerbe, besonders stark im schulischen Ausbildungsbereich in Bühl und Rastatt präsent, stellte zukunftssichere Berufe vor, die aufzeigen, dass qualifizierte Facharbeiter sehr wohl Perspektiven haben. Auch die großen Discount-Unternehmen, die im kaufmännischen Sektor nach Auszubildenden Ausschau halten, zeigten bei der diesjährigen Berufsbörse in Schwarzach ihr Interesse an den zukünftigen Auszubildenden auf. Den Dienstleistungsbereich führten, traditionell mit vielen ehemaligen Schülerinnen und Schülern der Realschule Rheinmünster besetzt, die Banken und Versicherungen, gefolgt von Verwaltungs- und Pflegeberufen, auch in diesem Jahr an. „Nach der mittleren Reife möchte ich wahrscheinlich noch das Abitur machen. Lieber etwas wirtschaftlich als technisch“, meinte Tom B. am Informationsstand einer von vier weiterführenden Schulen, die mit Hintergrundinformationen, Stundenplänen und Profilbildungen ihre beruflichen Gymnasien vorstellten.

Eltern und die vor einer Berufsausbildung stehenden Schulabgänger verließen die viel gelobte Veranstaltung der Bildungseinrichtung in Rheinmünster mit der Erkenntnis, dass der bevorstehende Berufsfindungsprozess  äußerst gründlich, breit gefächert und realitätsbezogen angegangen werden muss. Zumindest die Besucher der 15. Berufsbörse in der Schwarzacher Schule taten dazu einen ersten Schritt, indem sie sich „in sehr guten, ausführlichen Gesprächen mit vielen bohrenden Fragen“, wie Realschulkonrektor Claus Achenbach festhielt, auf den für alle notwendigen Weg zum erfüllenden Beruf mit Überzeugung und Einsatzwillen machten. Das positive Fazit aller Beteiligten lässt hoffen, dass diese Form der schulischen Berufsfindung, trotz der anstehenden Umstellungen im Bildungsplan der Realschulen in Baden-Württemberg, als sinnvolle und nützliche Veranstaltung auch im kommenden Jahr in der Schwarzacher Realschule stattfinden wird.

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Text/Fotos: R. Wagner, Web-AG: O. Frietsch, 01/2012