Bundeswehrbesuch in Germersheim

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Pünktlich und mit großer Neugier erreichte unsere Klasse, die 9b,  Germersheim.

Wir wurden von unserem heutigen Betreuer, Hauptmann Lemke, empfangen, dieser brachte uns in einen Diaraum, in dem er uns eine kleine Diashow über sich selbst, den Ablauf des heutigen Tages und allgemein etwas über die Bundeswehr und ihre Soldaten vorführte.

Sofort begannen wir mit einem kleinen Rundgang um die Kaserne. Hierbei gab es vieles zum Berühren und Staunen, wie die Geländewagen, in die sich jeder Freiwillige einmal hineinsetzen durfte, die nachgestellten Häuser und Landschaften zweier sich meidender Dörfer, eine 250 Meter lange Hindernisstrecke, mit Mauern, Rohren und Balancebalken und vieles mehr.

Danach liefen wir zur Kantine, in der es eine genüssliche Mahlzeit gab. Die Auswahl war riesig: Es gab verschiedene Salate, Suppen, Gemüseteller, Bratkartoffeln, Puttensteaks und noch weiter delikate Spezialitäten, somit war auch für jeden Geschmack etwas dabei, sogar für Vegetarier.

Nun war eine kurze Pause angesagt, die meisten versammelten sich im Aufenthaltsraum, indem man für wenige Cents im Internet surfen konnte.

Nach dieser kleinen Erholung wurde unsere Klasse in 2 Gruppen geteilt, meine Gruppe betrat    die Schlafkammer von 6 Soldaten. Uns wurde gezeigt, wie ein Schrank, ein Rucksack und die Betten auszusehen haben, danach konnte noch jeder den Rucksack anziehen, welcher mit Gürtel und Wasserflasche 30 Kilogramm wog.

Nun kam das Highlight des heutigen Tages: es folgte ein ABC-Probealarm.

Eine Sirene würde aufgebaut und gestartet, die Soldaten mussten sich Atemmasken aufziehen, die Treppen hinunterstürzen und in mehreren Schutzbunkern unter den Häusern für wenige Minuten verweilen. Wir folgten ihnen und betraten den Schutzbunker, in dem 30 Mann auf engstem Raum lagen. Wieder oben an der frischen Luft angekommen, trafen wir den Rest der Klasse an einem Grillplatz. Hier wurde uns der Inhalt einer Tasche für medizinische Notfälle gezeigt und man hatte die Chance eine Atemmaske anzuziehen.

Der Tag bei der Bundeswehr neigte sich dem Ende und wir betraten mit dank den Bus. Auf der Heimfahrt wurde eine kleine Feedback-Runde gestartet, in der jeder zustimmte, dass dies ein gelungener Tag war.

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Patrick Schneider Web-AG: Kai Weber