Rheinmünsteraner holen „Vizemeisterschaft“ im Regierungspräsidium

Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe sichert sich den Titel, Realschüler nur kurz enttäuscht

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Bereits zum zweiten Mal in Folge schaffte es die Schulmannschaft im Wettkampf III/Fußball bis ins Finale des Regierungspräsidiums Karlsruhe zu gelangen. Nach dem ersten Platz in Kreis Rastatt, sowie einem Sieg gegen den Vertreter des Schulamts Freudenstadt/Calw darf sich die Realschule Rheinmünster nun mit Platz zwei des Regierungspräsidiums schmücken.

Die vier besten Schulen des RP qualifizierten sich fürs Finale nach Karlsbad-Langensteinbach, wobei die Realschule Rheinmünster die beiden südlichen Schulämter vertrat. Für die „Mitte“ spielte erwartungsgemäß das Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe (seineszeichens Eliteschule des Fußballs), den Bereich Mannheim/Heidelberg repräsentierte die Realschule Wiesloch. Aus dem „hohen Norden“ kam das Gymnasium aus Eberbach, welches gleichzeitig als Auftaktgegner den Rheinmünsteranern zugelost wurde.

 

Nach einem sehr ausgeglichenen Spiel fand ein Freistoß zu unseren Gunsten am Ende der ersten Halbzeit den Kopf eines Verteidigers, der tragischerweise den Ball ins eigene Tor bugsierte. Diese Führung wurde wacker verteidigt und so blieb es am Ende bei diesem Halbfinalsieg.

Doch allein die kämpferische Leistung reichte gegen das Team aus Karlsruhe nicht aus. Die sichtlich eingespielte Formation kombinierte im Mittelfeld nach Belieben und kam immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen. Die Mannschaft der Realschule Rheinmünster kam im Spielverlauf zwar zu zwei Lattentreffern, ein Erfolgserlebnis blieb jedoch leider verwehrt. So freute sich das Otto-Hahn-Gymnasium über die Bestätigung ihrer Ausnahmestellung, die Rheinmünsteraner können dennoch stolz auf das sein, was sie erreicht haben.

 

„Von allen weiterführenden Schulen den zweiten Platz im Regierungspräsidium Karlsruhe zu erreichen, ist schon enorm. Das sind immerhin sämtlich Schulen von Tauberbischofsheim über Mannheim und Heidelberg bis runter nach Freudenstadt“, versuchte ein sichtlich zufriedener Dominik Mondl die Spieler nach dem verloren Finale zu trösten. So kurz vor der Qualifikation zum Landesfinale Baden-Württemberg zu scheitern ist natürlich bitter. „Die Freude über das Erreichte war dann letztlich doch stärker“, so Mondl. Und Bianca Walter, seit Februar als Referendarin an unserer Schule und als Begleitperson mit vor Ort, verrät: „Auf der Rückfahrt wurde auch wieder reichlich gesungen und gefeiert.“

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D. Mondl     07 /2010        Fotos: Mondl      Web-AG: Philipp Burkart