7. Ideenwettbewerb im Bereich Naturwissenschaft – Tag der offenen Tür in unserer Realschule

Die Welt der Schokolade überzeugt alle

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Das selbstständige Forschen und die anschließende Präsentation der Ergebnisse standen im Mittelpunkt des 7. Ideenwettbewerbs unserer Schule, der den jungen Forschern der Klassenstufe 5 bis 8 eine Plattform bieten soll, vorwiegend im Bereich der Naturwissenschaften in Projektarbeiten die notwendigen Kompetenzen hinsichtlich der reformierten Lehrpläne aller Schularten in Baden-Württemberg auszubauen. In diesem Jahr traten 86 Teilnehmer in 31 Gruppen an und stellten sich mit ihren Arbeiten den Juroren aus Lehrkräften, Fachleuten und Schülervertretern.

Großer Andrang herrschte im A- und B-Bau beim Tag der offenen Tür, der einerseits den wissensdurstigen Jungforschern eine Möglichkeit der Darstellung bieten möchte, andererseits die Schule als Bildungseinrichtung vorstellt und den zukünftigen Realschülern vielfältige Informationsmöglichkeiten über den Bildungsweg einer Schule mit mittlerem Bildungsabschluss bieten will. Der Initiator der traditionellen Projektschau, unser Physiklehrer Werner Hollenberger, zeigte sich sehr erfreut über die Vielfalt, den Ideenreichtum und die gekonnte Präsentation der jungen Teilnehmer. Das Unter- und Obergeschoss im B-Bau wurde im Vorfeld der Veranstaltung bereits eingerichtet und für die zahlreichen Besucher „präsentationsfähig“ ausgebaut.

 

 

Dem Einfallsreichtum der engagierten Schülergruppen schienen keine Grenzen gesetzt zu sein. Vom Thema „Pferde und ihre Haltung “, über „Vulkanismus und seine Folgen“ bis hin zum „Musikeinsatz in der Vogelhaltung“ reichte die Palette der Präsentationsstände in der Aula der Mittelpunktschule im Ortsteil Schwarzach.

Vordere Plätze konnten die Schüler der Klasse 6c (Nils Heiß, Florian Straub) erringen, die sich mit der Aufgabe „Roboter im Alltag“ beschäftigten.

 

Zweiter Sieger wurde eine Gruppe der Klasse 5c (Rene Friedmann, Daniel Frietsch, Tobias Gerth) mit der Themenstellung „Vulkane“

 

Die Höchstzahl von 115 bei 120 zu erreichenden Punkten erzielte in diesem Jahr die Mädchengruppe der 7b (Celine Ernst, Kerstin Friedmann, Caroline Reith, Anastasija Schäfer, Jana Velten)  die den Weg „Von der Kakaobohne zur Schokolade“ nach Ansicht aller Juryteilnehmer sehr überzeugend präsentierten. Das erarbeitete Fachwissen, ein sprachlich überzeugender Vortrag und eine medial ausgefeilte Präsentation wurde am Ende verdient ausgezeichnet.

 

Schulrat Anton Meier, Elternbeiratsvorsitzende Beate Weber und die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der Firma Dow, Nathalie Wichmann, zeigten sich mehr als zufrieden mit der Leistung der Siegergruppe und vergaben einstimmig die Höchstpunktzahl für die „Schokomädchen“ beim 7. Ideenwettbewerb.

Bei der abschließenden Siegerehrung, die traditionell vom Schulträger der Gemeinde übernommen wird, zeigte sich auch Bürgermeister Helmut Pautler sehr angetan vom Leistungsvermögen der jungen Projektteilnehmer in seiner Gemeinde. Zur Freude aller Anwesenden konnte er bei der Preisverteilung mit einer überraschenden Nachricht aufwarten. Der Neubau einer dreigliedrigen Turnhalle in der Gemeinde Rheinmünster rückt in greifbare Nähe, weil das ortsansässige Weltunternehmen Dow-Chemical als Sponsor mit einem sechsstelligen Eurobetrag eine Finanzierung auf stabile Fundamente stellt.

Links die Preisverleihung und rechts das Siegerteam mit

Herrn Achenbach,

 Herrn Meier,

Herrn Hollenberger,

Herrn Pautler und

Herrn Krippl.

Der Zuspruch, den unsere Schule immer wieder erfährt, zeigte sich auch beim Besuch der zahlreichen Angebote in den einzelnen Fachräumen. Besondere Beachtung fand die erst vor kurzer Zeit im Bereich Technik eingeführte, hochmoderne, mit einem Computer gesteuerte CNC-Maschine. Tobias Dresel, unser Techniklehrer, kann mit Stolz darauf verweisen, dass nur zwei Realschulen im Schulbezirk eine derartige Maschine im Einsatz haben.

Ein ausführliches Informationsangebot der Schulleitung zum Schultyp Realschule mit mittlerem Bildungsabschluss fand regen Zuspruch, insbesondere bei den Zuhörern, die vor der Entscheidung der weiteren Schullaufbahn ihrer Kinder stehen.

Für alle beteiligten Lehrkräfte, insbesondere für Physiklehrer Werner Hollenberger, bleibt der Wettbewerb wesentlicher Bestandteil im Unterrichtsangebot der Schule in Rheinmünster. Das freiwillige Engagement, das selbstständige Erlernen interessanter Fragestellungen und die helfende Zusammenarbeit im Team sind Kompetenzen und Lernziele, die Lehren und Lernen an einer Schule, gerade in einem schwieriger gewordenen pädagogischen Umwelt, notwendiger und dringender denn je erscheinen lassen, so das Fazit von Rektor Nikolaus Krippl am Ende eines erfreulichen Tages der offenen Türen.

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R. Wagner / O. Frietsch     03/2009                    Fotos: Wagner/Engels/

WebAG: Florian Burkard / Julian Lebherz