(Unter dem Text über den Gottesdienst finden Sie auch Eindrücke vom anschließenden Tag der offenen Tür im Schulgebäude)

Ökumenischer Gottesdienst im Münster in Schwarzach eröffnet Perutag

Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben

Gottesdienst zum 20-jährigen Jubiläum der Partnerschaft mit der Partnerschule in
Chancay/Peru

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Der diesjährige Perutag begann am Sonntagmorgen mit einem ökumenischen Gottesdienst im Münster zu Schwarzach.

In der Begrüßung betonte Religionslehrer Jürgen Reichert, dass angesichts der großen Not in der Welt ein solcher Perutag wie eine Sysiphusarbeit erscheine, aber andererseits das Beten und der Einsatz für die Armut in der einen Welt wie ein Angeld auf ein künftige Vollendung durch Jesus Christus, unseren Bruder, wirke.

Karl Bechtold gab als Mitinitiator dieses Peru-Projekts eine Übersicht über die Aktionen der vergangenen Jahre und betonte, dass es dabei um einen Dialog mit unseren Partner in Südamerika gehe und auch wir dabei die Lernenden und Empfänger seien.

Frau Hauck, die Gemeindereferentin der Seelsorgeeinheit Rheinmünster-Lichtenau gestaltete mit Schülern der Realschule das Schuldbekenntnis.

„Sie lieferten Verschleppte scharenweise aus..., sie verkaufen den Unschuldigen für Geld und den Armen für ein Paar Sandalen..., sie treten die Kleinen in den Staub und beugen das Recht der Schwachen... .“,so verglichen die Schüler das Wort des Propheten Amos mit der Situation in Südamerika.

Die Gruppe „Koinona“ unter der Leitung von Herrn Arnap brachte mit überzeugend und intensiv vorgetragenen Liedern wie „Danos un corazon“ , “Sin ti nada somos”, “El condor pasa“ und „Como non creer“ südamerikanisches Flair in den Gottesdienst.

Mit symbolischen Gegenständen brachten Schüler der Realschule ihre Gedanken zur Partnerschaft mit Peru zum Ausdruck.

„Wir bringen diesen bunten Blumenstrauß zum Altar- ein Zeichen für die Vielfalt der Kulturen und dem Glaubensreichtum in der Welt.

„Wir wollen offen sein für Impulse , die uns im Glauben von Peru aus gegeben werden.“, so ein gesprochener Text der Schüler.

„Padre Nuestro que estás en el cielos“, so begann unsere Gastlehrerin, Frau Marta Soto aus Puerto Rico, das „Vater Unser“ in spanischer Sprache zu beten, um damit ein weiteres Mal die Verbindung mit Lateinamerika ins Bewusstsein zu rufen. Frau Wurz-Schmidt übernahm den deutschen Part des Gebetes.

Mit einem meditaven Text, einem Schlussgebet und dem Segen und mit dem Dank des Rektors Herrn Krippl für die Gestaltung dieser morgendlichen Feier endete der besinnliche, ökumenische Gottesdienst.  

Meditativer Text

Du bist der Vater welcher Armen ?

Ohne Zweifel

der Hilfsbedürftigen,

der Unterdrückten,

der Recht- und Stimmlosen.

 

Aber vergiss nicht

die anderen Arten von Armut:

 

Die Armen an Liebe,

die Armen an
Träumen,

die Armen an Glaube und Hoffnung,

die Armen an Frieden.

Das sind wir selbst!

 

In deiner Barmherzigkeit

umhülle

die Ärmsten der Armen, die,

welche die Schatten der Macht umarmen

und durch das Leben gehen

im Glauben, intensiv zu leben,

ohne tatsächlich zu leben.

Seht, ich gebe euch Zukunft und Hoffnung!



Hier einige Eindrücke vom Nachmittag:

(zum Vergrößern anklicken!)

In der Aula sorgten die neunten Klassen für Gemütlichkeit bei Kaffe und einer Auswahl an Kuchen, die keine Wünsche offen ließ.

 

Der Chor eröffnete das Programm in der Aula.

 

 

Drei Chinesen mit dem Kontrabass.

 

 

Bürgermeister H. Pautler übergibt Frau B. Weber und Schulleiter N. Krippl den Erlös aus der Versteigerung von Fundsachen als Spende für die Perupartnerschaft.

 

Mathematik muss nicht "trocken" sein:

 

Lernen mit allen Sinnen!

 

Experimente im Physikraum

 

Im MuM-Fachraum konnten Peru-Bändchen geknüpft werden.

 

Im Kunstraum konnten Karten mit weihnachtlichen Motiven gebastelt werden.

 

Ebenso war eine große Ausstellung von Schülerarbeiten zu betrachten.

 

Auch die Bücherei war geöffnet und man konnte sich von der immensen Auswahl an spannenden Büchern überzeugen lassen.

 

Im neu renovierten C-Bau lud eine Spielstraße zu allerlei Aktivitäten ein. Hier die Ausgabe der Teilnahmekarten.

 

In einem Klassenzimmer bot der Eine-Welt-Laden aus Bühl-Vimbuch fair gehandelte Waren an.

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Text: J. Reichert; Bilder: R. Wagner, C. Achenbach, U. Engels; Web-AG: O. Frietsch,  11/2009