„Vorstadtkrokodile“ als Anlass:

Inklusion hautnah erlebt: Klasse 5a im Rollstuhlparcours

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Die Klasse 5a mit Klassenlehrerin Anne Kary

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a beschäftigen sich derzeit im Deutschunterricht mit der Lektüre „Vorstadtkrokodile“ des bekannten Jugendbuchautors Max von der Grün. Die Geschichte handelt von einer Kinderbande namens „Krokodiler“, die vorerst aus sieben Mitgliedern besteht. Im Laufe der Geschehnisse kommt ein achtes Kind hinzu – Kurt. Das Besondere an Kurt ist, dass er seit seinem dritten Lebensjahr querschnittsgelähmt ist und deshalb im Rollstuhl sitzt. Trotz einiger Hürden schaffen die „Krokodiler“ gemeinsam, was vorerst unmöglich scheint. Sie integrieren Kurt in die Bande. Trotz seiner Behinderung wird er ein wichtiges Mitglied und beweist sehr viel Mut…

Das aktive Erleben und Nachempfinden spielt eine wichtige Rolle beim Lernen. Aus diesem Grund sollten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a am eigenen Leib erfahren, wie es wohl sein muss, auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Durch den Rollstuhlparcours wurde den Schülerinnen und Schülern bewusst, dass behinderte Menschen in manchen Situationen besondere Bedürfnisse haben und etliche Schwierigkeiten bewältigen müssen, aber trotzdem mit etwas Rücksichtnahme in die Gemeinschaft gut integriert werden können, wollen und sollen.  

Die etwas andere Deutschstunde eröffnete den Schülerinnen und Schülern dieser Klasse neue Sichtweisen und Perspektiven.

Wir danken dem MediClin Rehabilitationszentrum Gernsbach und Frau Himmel für die Bereitstellung der Rollstühle. Ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, den Kindern diese Erfahrungen zu ermöglichen.

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Text und Bilder: A. Kary, Web-AG: Dominik Ostertag/Rainer Meier, 06/2011