10. Schulsanitätsdiensttag auf der Insel Reichenau

 

Wir waren auch dabei!

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Da die Insel Reichenau im Bodensee ziemlich weit entfernt von unserer Schule liegt, war der Treffpunkt für unsere Sani-AG ziemlich früh. Bereits um 6.32 Uhr fuhr der Zug in Richtung Konstanz.

Wir waren eine kleine Gruppe von neun Schülern, von denen einige auch noch ziemlich müde waren. Die lange und entspannte Zugfahrt wurde trotzdem nur von wenigen zum Schlafen genutzt, stattdessen wurde gelesen, Schach gespielt, fotografiert oder sich unterhalten.

 

Hinfahrt Spaß auf der Hinfahrt Fähre Fähre02

Durch die frühe Abfahrt erwischten wir spielend leicht die Fähre zur Insel um 9.30 Uhr und ließen uns unter leichtem Nieselregen zur Insel kutschieren.

Begrüßt wurden wir und die anderen insgesamt über 538 Teilnehmer gemeinsam in der Sporthalle der dort ansässigen Schule.

 

Die T-shirts mit passendem Aufdruck für den SSD durften wir alle behalten und würden später bei dem Versuch, ein rotes Kreuz zu bilden, nützlich sein.

Für das Kreuz, dass anlässlich des 10.Jubiläums aus uns SSDlern gebildet werden sollte, wurde eigens vom örtlichen THW ein Ponton zur Verfügung gestellt und wir mithilfe von kleinen Booten zu diesem auf den See gefahren.

 

Der leichte Nieselregen begann sich in der Zwischenzeit zu einem Regen zu verwandeln, der dafür sorgte, dass wir ordentlich nass wurden, während wir (und über 300 andere auf dem Pondon auch) darauf warteten, dass die Drohne mit der Kamera zum Fotografieren losgeschickt wurde.

 

Als dann schließlich Platzregen einsetzte, sank unsere Stimmung endgültig in den Keller. Insgesamt warteten wir über eine Stunde auf dem Ponton auf die Drohne, die wegen des schlechten Wetters nicht fliegen konnte und ließen uns ordentlich abduschen, da wir keine Schirme aufspannen durften oder Jacken anziehen.

Das Foto wurde letztendlich von einem der Mitarbeiter von einer der Säule aus geschossen, ehe wir alle wieder in den Booten von vorhin zurück zum Land gefahren wurden.

Bereits auf dem Boot hatten wir einstimmig beschlossen, so schnell wie möglich zurück nach Hause zu fahren.

 

Blutspenden

Martina hatte uns dann überredet, wenigstens bis zum Mittagessen zu bleiben und uns die Angebote in der Halle anzusehen, welche sich genau auf zwei beliefen...

Einmal die „Höhlenrettung“ und das „Wundenschminken“. In einem Zelt vor der Halle wurden wir dann noch über das Blutspenden aufgeklärt. Also saßen wir nass und durch gefroren in der Halle fest, da alle anderen Attraktionen draußen statt finden hatten sollen, keine Fähre zurück an Land fuhr und schwimmen für uns nicht in Frage kam.

Schautafel

 

Nach dem Mittagessen – es gab Gemüsereis und/oder Gulaschsuppe – fand die vorgezogene Verlosung statt, bei der wir leider nichts gewannen.

Anschließend wurden wir wegen des schlechten Wetters entlassen. Eine Fähre sollte die, die wollten, wieder zurück bringen.

Und wir hatten verdammtes Glück! Durch einen Sprint über die letzten zweihundert Meter, schafften wir gerade noch rechtzeitig den Zug – sonst hätten wir eine Stunde auf den nächsten warten können.

Die Rückfahrt verlief nicht viel anders als die Hinfahrt, wenn auch die Sechstklässer ziemlich aufgedreht waren. Im Gegensatz zu der Hinfahrt wurde hier allerdings die Möglichkeit zum Schlafen von fast  allen genutzt. Um 17.20 Uhr kamen wir schließlich in Bühl an, über vier Stunden zu früh im Vergleich zu der eigentlich Zeit, die für die  Rückkehr angesetzt war.

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Text : S.Graf, Web-AG: S. Graf, M. Dorn, O. Frietsch, 07/2014