Traditioneller Schuljahresabschluss 2010/11 - Abschied von Lehrkräften

Mit Auszeichnungen und Loben in die Sommerferien

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Die Ferien im Hinterkopf, die Zeugnisse kurz vor dem Empfang und die Atmosphäre schon ziemlich weit weg von Unterricht und Klassenarbeiten. Die Klassenstufen 5 bis 9 stimmten sich mit den abschließenden Auszeichnungen bei der gemeinsamen Veranstaltung in der Aula am letzten Schultag auf die freien Tage der nächsten Wochen ein.

 

Das Theaterstück „Liebe verboten“, unter der Regie von Ilse Broß, zeigte unsere Schauspieltruppe aus den Klassenstufen 6 und 7 von ihrer besten Seite. Die Aufführung für die Mitschüler der Klassen 5 bis 7 kam sehr gut an, nicht zuletzt durch die Schauspielkunst der Hauptperson Oma, dargestellt von Franziska Panther (7c), die auf ihre alten Tage noch einmal die späte Liebe entdeckt und deshalb für einige Turbulenzen in der Familie sorgt. In den weiteren Rollen überzeugten Christian Schaub (7a) als Vater, Samira Graf (6a) als Mutter, Kevin Wendle (7c) als Sohn, Maxi Dorn (6a) als Tochter, Lisa-Marie Abrodat (6a) als Blumenmädchen und Dilara Cerkenli (7b) als Nachbarin. Die Aufführung wurde mit dem verdienten Applaus belohnt.

 

Nachdem die Aula prall mit allen Klassen gefüllt war und die Lautstärke etwas abebbte, konnte Rektor Nikolaus Krippl die ersten Auszeichnungen vornehmen.

 

Die Minister der SMV und die Klassensprecher erhielten höchstes Lob für ihre geleistete Mitarbeit über das ganze Schuljahr hinweg. Verbindungslehrerin Alrun Herwig scheidet nach langjähriger Tätigkeit in diesem Amt zum Ende des Schuljahres aus, was Rektor Krippl veranlasste, ihr für eine überaus erfolgreiche Amtszeit über einen langen Zeitraum hinweg sehr herzlich zu danken.

Auch die Schulzeitung schließt sich mit einem sehr herzlichen Dankeschön für die jahrelange Führung der SMV an. Alrun Herwig hat in ihrer Amtszeit als Verbindungslehrerin  sehr viel an unserer Schule bewegt und initiiert: Fastnachtveranstaltungen, Weiterbildungen, Filmprojekte, Renovierungen im SMV-Raum, Ausstellungen, Hüttenaufenthalte, Schulvertretungen nach außen, Abschlussfeiern und vieles mehr.

Ein besonderes Projekt gestalteten Caroline Reith, Luisa Daniel, Kerstin Friedmann und Jana Velten (alle 9b) mit der Beteiligung beim Schülerwettbewerb „Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten“. Geschichts- und Klassenlehrer Wolfgang Hensel zeichnete als Projektbegleiter die erfolgreichen Mädchen mit Urkunden und Präsenten aus.

 

Beim traditionellen Europäischen Wettbewerb, begleitet von den BK-Lehrkräften U. Engels und O. Frietsch, gingen  Schuljahr 2010/11 8 Landespreise und 14 Ortspreise an unsere Schule. 

(siehe eigener PENNEBLÄDDL-Bericht)

 

Immer sehr erfolgreich zeigt sich die Beteiligung unserer Schülerinnen und Schüler bei der so genannten PET-Prüfung, eine zusätzliche Qualifizierung in der englischen Sprache für die Klassenstufe 9. Fachlehrer Joachim Seidelmann beglückwünschte unsere 13 Teilnehmer mit Urkunden und einem Förderzuschuss von 30 Euro, den der Förderkreis zur Verfügung stellte.

 (siehe eigener PENNEBLÄDDL-Bericht)

Die „Unfallspezialisten intern“, die Truppe der Schulsanitäter um Reallehrerin Simone Fuß, erhielten Dank und ein Präsent dafür, dass sie so manchen Mitschüler bei Übelkeit oder gar Verletzungen mit einer Erstversorgung betreuten.

 

Zu sportlichen Höchstleistungen brachten es auch die Spitzenathleten der diesjährigen Bundesjugendspiele. Bei den Mädchen steht Olivia Baumann (8b) mit 267 Überpunkten Ehrenurkunde, bei den Jungen Oguzhan Kilic (9b) mit 322 Überpunkten ganz oben auf dem Siegertreppchen. 

(siehe eigener PENNEBLÄDDL-Bericht)

 

Bei der Preisvergabe der einzelnen Klassen (Notenschnitte mit einer 1 vor dem Komma) sahnte mit 9 Preisträgern die Truppe von Klassenlehrerin Silvia Edenborn (8d) die meisten Auszeichnungen ein. Anne-Kathrin Hermann aus der 7a erreichte den besten Durchschnitt aller Schülerinnen und Schüler mit der Traumnote 1,1.

 

Verdienter Applaus und jubelnder Zuspruch kam am Ende der Veranstaltung auf, als verdiente Mitglieder des Kollegiums verabschiedet wurden. Die zu Reallehreranwärtern ausgebildeten Lehrkräfte Bianca Walter und Srecko Pleic verlassen unsere Schule in Richtung Baden-Baden bzw. Pforzheim. Susanne Wieland wechselt im kommenden Schuljahr an die Realschule nach Iffezheim. Hans-Georg Waßmuth nimmt als stolzer Vater eine Auszeit von einem Schuljahr (Erziehungsjahr).

Rektor Nikolaus Krippl selbst stellte seine Abwesenheit im kommenden Schuljahr ganz ans Ende seiner Ausführungen. Auch er wird, Schritt für Schritt, die Realschule Rheinmünster verlassen. Zunächst verabschiedet er sich in ein so genanntes Sabbatjahr (ein Schuljahr aussetzen), worauf dann die eigentliche Pensionierung erfolgen kann.

 

Rektor N. Krippl

(Bilder: Archiv)

Liebe Rektor Nikolaus Krippl,

das PENNEBLÄDDL wünscht Ihnen ein verdientes und auch ohne Schüler erfülltes und erlebnisreiches Sabbatjahr. Für die über 35 Jahre erfolgreiche Tätigkeit als Lehrer und Schulleiter an unserer Realschule in Rheinmünster, bedanken wir uns sehr herzlich.

Sie haben über all die Jahre hinweg als Fachlehrer, Konrektor und Rektor Zeichen gesetzt und Bleibendes in unserer Schule hinterlassen. Die kollegiale Zusammenarbeit mit Schulträger, Eltern, Schülern und  Lehrerschaft bleibt ein nachahmenswertes Markenzeichen Ihrer aktiven Dienstzeit. Unsere Realschule hat in Ihren Dienstjahren über die Gemeindegrenzen hinaus einen sehr guten Ruf erworben, der dazu führte, dass unsere Mittelpunktschule im abgelaufenen Schuljahr 2010/11 mit 518 Schülerinnen und Schülern und einem Kollegium von 36 Lehrkräften eine nie dagewesene Größe erreichte. Zweifellos ist dies Ihr Verdienst als Leiter der Realschule Rheinmünster. Mit dem Motto „Fördern und fordern -  Lernen ermöglichen“ haben Sie gezeigt, dass Bildung und Erziehung an Rahmenbedingungen anknüpfen muss. Stets bestand Ihr Anliegen darin, „über den eigenen Tellerrand hinaus die schulische Bildung als Aktion einer Solidargemeinschaft“ zu verstehen. Solidarität und Globalisierung werden unsere Ziele in der schulischen Alltagsarbeit bleiben, weil Sie diese Wertevorgaben in der Schulgemeinde verankert haben. Das Kollegium bedankt sich für die elfjährige, faire und stets ausgleichende Leitung als Rektor unserer Realschule. Auch ohne die bevorstehende offizielle Verabschiedung in den Ruhestand bleibt zum Schuljahresende 2010/11 festzustellen, dass Sie in Schwarzach eine große Lücke hinterlassen werden.

Alles Gute für Sie und Ihre Familie im anbrechenden Sabbatjahr – fruchtbare Gespräche außerhalb des Schulalltags, neue Erlebnisse ohne Schulstress, Weiterbildung ohne Erlasse, Qualitätssicherung in der Ruhephase und die Umsetzung aller Ziele aus dem Irischen Reisesegen.

 

Galerie: Die Preisträger der einzelnen Klassen

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R. Wagner / O. Frietsch         08/2011             Fotos: Wagner