Dokumente für spätere Generationen:

 

Zeitkapsel für Schul- und Vereinssporthalle

 

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Gruppenbild

 

Eine Zeitkapsel mit Dokumenten über die Entstehung ihrer Sportstätte haben Realschüler vor dem Haupteingang der neuen Schul- und Vereinssporthalle Rheinmünster versenkt. Gemeinsam mit Bürgermeister Helmut Pautler, Realschulrektor Rolf Schemel und Nico Krespach als Vertreter der Firma Dow wurden gemeindliche Unterlagen und von den Schülern ausgesuchte Gegenstände in ein unverwüstliches Kunststoffrohr eingerollt. Die luft- und wasserdicht verschlossene Dokumentenröhre fügten die Schüler in eine dickwandige Edelstahlkassette, die in den Pflasterboden eingefügt wird. Der Deckel der „Metallkiste“ trägt die Aufschrift „Einweihung 2014“.

 

In der Zeitkapsel befinden sich viele Unterlagen, die den langen Weg von der Entscheidung bis zur Fertigstellung der neuen Schulsporthalle nachzeichnen. Darunter sind auch Finanzierungsbelege. Ihnen ist zu entnehmen, dass der für den Schulstandort Rheinmünster erforderliche Neubau von Dow mit einer Million Euro unterstützt wurde. Dazu kamen 730.000 Euro Fördergelder durch die baden-württembergische Landesregierung. Darüber hinaus gab es großzügige Zuwendungen für die Sporthallenausstattung durch die Sparkasse Bühl und von der Volksbank Bühl.

 

Aus dem Gemeindearchiv beigesteuert wurden Unterlagen, welche den gelungenen Neubau als eine „Schlüsselinvestition“ für den Schulstandort Rheinmünster beschreiben. In der Zeitkapsel enthalten sind das gemeindliche Mitteilungsblatt und Ausgaben der regionalen Tageszeitungen. Der Deckel der Edelstahlkassette mit der Aufschrift „Einweihung 2014“ wird mit dem unteren Teil verschweißt und diebstahlsicher in den Pflasterbelag eingefügt.

  

Befüllung Zeitkapsel

Deckel und Pflastersteine bilden dann eine ebene, begehbare Oberfläche. Hinter der Zeitkapsel befindet sich der Eingang in das Besucherfoyer daran anschließend die dreigliedrige Halle mit einer Breite von 27 Metern, einer Länge von 45 Metern und einer Gesamtfläche von 1.215 Quadratmetern. Ergänzt wird das schon heute als unverzichtbar empfundene Bauwerk mit einer Tribünenanlage, drei Doppelumkleideeinheiten und Geräteräumen.

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Text/Bilder: Gemeinde Rheinmünster, Web-AG: Frietsch, 10/2014