Lehrer, Schüler, Eltern wollen große Turnhalle

 Protestaktion im Schulhof

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Ihren Wunsch nach einer großen, dreiteiligen Sporthalle mit den Spielfeldmaßen von 45 x 27 Metern brachten Schüler und Eltern unserer Realschule  mit einer Unterschriftenaktion zum Ausdruck. Kurz vor den Osterferien protestierten sie im Schulgelände für die große Lösung eines subventionierten Turnhallenbaus. Die Schülermitverantwortung (SMV) und der Elternbeirat  hatten die Aktion initiiert und stießen auf eine große Resonanz. Immerhin 449 Schüler,  327 Eltern und 34 Lehrkräfte zeigten durch ihre Unterschrift, dass sie für die, auch von der Gemeindeverwaltung ins Auge gefasste,  Größe der neuen Halle stimmen.

„Seit Jahren muss die Realschule mit eingeschränkten Möglichkeiten im Sportunterricht auskommen. Jetzt ist es möglich, daran etwas zu verändern“, so Beate Weber, Vorsitzende des Elternbeirates der Realschule Rheinmünster. Auch unsere Schülersprecherinnen  Christina Haungs, Stefanie Hofmann und  Schülersprecher Rainer Meier waren sich einig: „Wir wünschen uns schon lange die sportlichen Möglichkeiten, wie sie in anderen Gemeinden vorhanden sind, damit wir auch in Arbeitsgemeinschaften und in unserer Freizeit von diesen Angeboten Gebrauch machen können.“

Neben diesen Argumenten wurde in der Unterschriftenaktion besonders darauf hingewiesen, dass man beim Bau der neuen Sporthalle nicht nur vom momentanen Bedarf  ausgehen dürfe, man müsse auch die weitere Schul- und Bevölkerungsentwicklung in Rheinmünster im Auge haben. „Wir werden in Rheinmünster sehr bald über eine Ganztagesschule und eventuell über eine Verbundschule diskutieren müssen. Dafür brauchen wir die Hallenkapazitäten, die jetzt unsere Schüler und Eltern fordern“, stellte Schulleiter Nikolaus Krippl fest. „Wir stehen auch im Lehrerkollegium voll hinter dieser Forderung. Die Entscheidung zum Bau sollte möglichst bald getroffen werden, denn jeder Tag Verzögerung wird die Gemeinde bei prognostizierten Kreditkostensteigerungen einiges mehr kosten.“ Bürgermeister Helmut Pautler nahm die Unterschriftenlisten entgegen und versprach, diese an den Gemeinderat weiterzuleiten und sich, wie schon bisher, für die geforderte große, dreiteilige Halle einzusetzen.

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N. Krippl, R. Wagner, O. Frietsch                    4/2011   Fotos: Wagner