Theateraufführung des mobilen Theater-Ensembles Radiks aus Berlin am 16. Juni 2015

Fake - oder war doch nur Spaß!?

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Mit dem  Theaterstück  Fake oder War doch nur Spaß  wurden  die 6. und 7. Klassen unserer Realschule mit den Themen Cyber-Mobbing, Mobbing und Medienkompetenz spannend und informativ konfrontiert.


Erzählt wird die Geschichte von Lea und wie es kommen konnte, dass sie, eine lebensfrohe und aktive junge Frau, sich immer mehr zurückzieht und sich am Ende sogar umbringen möchte.


Gekonnt und eindrucksvoll  schlüpften die beiden Schauspieler Manuela Weirauch und Tom Pilath  60 Minuten  in sieben verschiedene Rollen:  die Erzähler, Lea, Leas Vater, Leas Mitschülerin Nadine, Leas Mitschüler Jo, Leas Schwarm Andi und Nadins Klassenlehrer. Im Anschluss beantworteten die beiden noch 30 Minuten lang die Fragen der Schüler.

 

Gebannt verfolgten über 160 Schülerinnen und Schüler die Handlung, bei der jeder sich und sein Verhalten im Umgang mit anderen und den Internetmedien in irgendeiner Form erkennen konnte.

Ein Bericht aus Schülersicht:

Am Dienstag, den 16.06.2015 fand für die sechsten und siebten Klassen eine Theatervorstellung statt.

Das Stück handelte von Lea. Lea ist ein 17 Jahre altes Mädchen, das noch die Schule besucht. Sie singt auch in einer Band und ist hier mit eine der begabtesten Sängerinnen. So beschließt sie, sich mit Nadine, ihrer besten Freundin, an einer Agentur für Schauspiel, Singen und Tanzen zu bewerben. Doch Nadine taucht am vereinbarten Termin nicht auf. Es stellt sich heraus, dass Nadine sich bereits vor Lea bei der Agentur vorgestellt hatte. Als nun aber Lea aufgenommen wird, ist Nadine neidisch und tut alles, um Lea niederzumachen: Sie schreibt schlechte Kommentare im Internet über Lea. Und noch schlimmer ist, dass sich ihre Freunde als hinterhältige Menschen erweisen und sie ausgrenzen, sogar ihr Freund Andi. Nur einer hält immer zu ihr, nämlich Jo! Jo hat es auch nicht immer leicht im Leben. Trotzdem ist er stets für Lea da, wenn sie seine Hilfe braucht.

Ich muss schon sagen, ich fand es enorm, dass das ganze Theaterstück von nur zwei Personen gespielt wurde, nämlich von Manuela und Tom vom Radiks-Ensemble aus Berlin.

Das Stück zum Thema Cybermobbing hat einem wirklich zu denken gegeben, wenn man bedenkt, dass solche Sachen auch in Wirklichkeit passieren. Auch das gesehene Stück beruht auf einer wahren Geschichte.

(von Jana Gartner, 6b)

Danke an den Förderkreis der Realschule, der diese Veranstaltung finanziell unterstützt und somit ermöglicht hat.

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Text: I. Broß/J. Gartner, Fotos: O. Frietsch, Web-AG: O. Frietsch, 07/2015