Auszeichnung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

und

Ausstellungseröffnung „Ich wollte den Krieg verhindern“

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Urkunden Verleihung


Mehr als 85 % der Schüler hatten unterschrieben. Wir wollen eine Schule ohne Rassismus und Diskriminierung jedweder Art. Stattdessen setzen wir uns ein für ein gewaltfreies und respektvolles Miteinander. Mit dieser Erhebung auf Initiative der Schülermitverantwortung waren die Vorrausetzungen erfüllt für die Überreichung der Urkunde durch Michael Kneschke von der bundesweiten Initiative „ Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Als 99. Schule in Baden-Württemberg erhielt die Realschule Rheinmünster diese Auszeichnung.

Alle Schülerinnen und Schüler feierten gemeinsam mit der Schulleitung, den Lehrern und Angestellten, Bürgermeister Helmut Pautler und Nikolaus Krippl als Paten diesen wichtigen Schritt der Schulentwicklung. Gleichzeitig verpflichtet sich die Schule damit, jährlich ein Projekt zum Thema Diskriminierung und Rassismus an der Schule zu entwickeln und durchzuführen.


Quasi als Einstieg für die nachhaltige Arbeit wurde die Feierstunde begleitet von der Ausstellung zum Thema Georg Elser „Ich wollte den Krieg verhindern“. Auf 29 Ausstellungstafeln, die die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand zur Verfügung gestellt haben, wird bis zum 28. März an den Widerstandskämpfer während der Nazi-Diktatur erinnert. Während der Unterrichtsstunden am Vormittag und zusätzlich an den Nachmittagen dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr ist die Ausstellung auch für die Öffentlichkeit kostenfrei geöffnet. 


Schulleiter Rolf Schemel und Bürgermeister Helmut Pautler wiesen in ihren  Reden auf das Beispiel hin, das Georg Elsner im November 1939 gegeben hat, als er einen Anschlag auf Adolf Hitler und andere Nazi-Größen verübte. Mit ihm als Mann aus der Bevölkerung wurde ein Zeichen gesetzt, dass Widerstand gegen Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen Aufgabe von jedem Einzelnen von uns ist.  

Die Mitglieder der SMV äußerten sich ebenfalls mit einem klaren Bekenntnis gegen Ausgrenzung aller Art, wozu heutzutage auch Mobbing oder Cyber-Mobbing gehören.         

 

       

Text: A. Nock, Bilder: A. Nock/R. Wagner, Web-AG: Frietsch, Lisa-Marie A., 03/2014