Achtklässlerin Emely Ulmer entwirft und gestaltet Wandgemälde für A-Bau

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Die alte zerpflückte Pinwand an der Wand zwischen dem Biologiesaal und dem TW-Raum war schon seit Längerem kein schöner Anblick mehr gewesen, und so beauftragte die Schulleitung zunächst Hausmeisternin Frau Schwan damit, die Wand neu zu streichen. Die weiß-gelbliche Grundierung sah zwar sauber und ordentlich aus – aber Herr Schemel wünschte sich etwas, das jedem, der dort vorbeiläuft, sofort ins Auge fallen würde. So fragte er Kunstlehrerin Ulrike Engels, ob diese nicht ein paar besonders begabte Schüler/innen kenne, die sich hier mit einem Kunstwerk verewigen könnten.

Emely Ulmers (8d) Entwurf einer Unterwasserlandschaft mit Korallen und Meerjungfrau im Animé –Stil, welcher japanischen Zeichentrickserien entstammt, wurde schließlich von Frau Engels und einigen anderen Kollegen ausgewählt. Kurz nach den Pfingstferien begannen dann die Arbeiten an der Wand. Mithilfe eines Overhead-Projektors wurden die Umrisse an die Wand projiziert und nachgezeichnet. Bei der farblichen Gestaltung, die mehrere Wochen in Anspruch nahm und in weiten Teilen auch außerhalb der Unterrichtszeit realisiert wurde, halfen außerdem noch Anica Zabinsky (8d) und Isabel Dembicki (8b) mit. Mit Acrylfarben entstand so in liebevoller und künstlerisch hochwertiger Arbeit ein leuchtend buntes Wandgemälde mit erstaunlicher Tiefenwirkung.

Das Foto zeigt das neue Wandgemälde kurz vor der Fertigstellung – laut den Künstlerinnen fehlen nur noch ein paar Luftbläschen.

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Text/Foto: Katharina Ziegler, Web: O. Frietsch, 07/2017