Die schriftlichen Abschlussprüfungen haben begonnen

Fach Deutsch begann mit dem traditionellen Aufsatz  

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Pünktlich zum 21. April, ein Mittwoch, begannen in unserer Schule wie in allen Realschulen in ganz Baden-Württemberg die schriftlichen Abschlussprüfungen.

Dank der Aschewolke über uns und den einsichtigen Mitschülerinnen und Mitschülern um uns fand die Prüfung in konzentrierter und ruhiger Atmosphäre statt.

Die Erwartungen und Hoffnungen an die Deutschthemen waren an diesem Mittwoch groß: Kann ich mit dem Gedicht etwas anfangen? Hoffentlich kommt eine verständliche Kurzgeschichte von einem bekannten Autor an die Reihe! Eine Rede zum Thema „Moderne Arbeitswelt“ würde den Nagel auf den Kopf treffen.  

Hans als Hauptperson in Jurek Beckers Roman „Bronsteins Kinder“ ist gesetzt, entweder ein Brief oder ein Innerer Monolog!  

 Im Fach Deutsch konnten vier Themengebiete in maximal vier Zeitstunden bearbeitet werden:

- Texte beschreiben – Lyrik
  „Zum Abgewöhnen“ von Hans Magnus Enzensberger

- Texte beschreiben – Prosa
„Manu“ eine Kurzgeschichte von Arno Strobel

- Texte lesen, auswerten und schreiben
  „Schöne neue Arbeitswelt?“ Vortrag an die Mitschüler

- Jurek Becker „Bronsteins Kinder“
Innerer Monolog der Hauptperson Hans nach seines Vaters Tod  

              Nachdem die Prüflinge schon vor der Prüfung ihre Einreichungsnote erfahren haben, d. h. 50% der Endleistung war im Vorhinein bereits erreicht, konnten viele beruhigt und zuversichtlich an das Schreiben ihres letzten Aufsatzes in ihrer Realschulzeit herangehen. Andere wollten unbedingt ihre Note halten, andere durften sich auf keine Fälle verschlechtern. Insbesondere diejenigen, die um einen Platz in weiterführenden Schulen anstehen, wollten das Optimale aus sich herausholen.

Nach einer vorgeschriebenen Ermahnung an alle Beteiligte, dass Täuschungsversuche zum Ausschluss von der Prüfung führen können, nach der Abgabe jeglicher elektronischer Geräte und der Bereitstellung notwendiger Überlebensutensilien erfolgte in allen drei Klassen in den Prüfungsräumen im B-Bau der Startschuss zur diesjährigen Abschlussprüfung.  

Das Kernfach Englisch schloss sich mit einer 120 Minuten dauernden schriftlichen Arbeit am Freitag, 23. April, dem Prüfungsreigen an. Die gängige Abkürzung „WET“ steht für Written English Test. Hier waren unter anderem Textverständnis, Grammatik- und Wortschatzarbeit sowie kreatives Schreiben und Übersetzungsqualitäten gefordert. Alles drehte sich im weitesten Sinne um das Thema „   „.

Nach der Einreichungsnote und der absolvierten EUROKOM-Prüfung, die zusammen bereits 75 % der möglichen Endnote ausmachen, blieb für die schriftliche Englischprüfung nicht mehr viel Spielraum nach oben und unten übrig. Wer trotzdem im Schriftlichen etwas daneben lag, kann sich immer noch einer späteren mündlichen Prüfung stellen, sodass die schriftliche Abschlussarbeit nur noch mit 12,5 % Auswirkungen auf die Endnote haben kann.

 Traditionell enden die schriftlichen Prüfungen mit dem Fach Mathematik. In einem Pflicht- und einem erweiterten Wahlbereich hieß es in 180 Minuten Punkte zu sammeln. Räumliches Vorstellungsvermögen und der Satz des Pythagoras waren unentbehrliche Voraussetzungen für die einzelnen Berechnungen. Aber auch hier konnten die meisten beteiligten Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit ruhigem Gewissen an den Start gehen, wurden sie doch in intensiven Vorbereitungskursen und einem ausgedehnten Fachunterricht auf ihre letzte Mathematikarbeit ihrer Realschulzeit eingestimmt.

In den nächsten Wochen werden die Erstkorrekturen erfolgen, anschließend gehen alle schriftlichen Arbeiten zur Zweitkorrektur in die Partnerschule, die 2010 die Realschule Iffezheim ist.

Wir gehen davon aus, dass alle Prüflinge ihr Bestes gegeben haben und auf eine erfolgreiche schriftliche Abschlussprüfung hoffen können. Die weiteren Prüfungen werden nach den Pfingstferien folgen.  

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 R. Wagner / O. Frietsch     4/2010  Web-AG: Alexander Baumann, Philipp Burkart