Unser Rektor feierte 40-jähriges Dienstjubiläum

Ein Chef, der fördert, aber auch fordert

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Innerhalb kürzester Zeit ehrte unsere Schulgemeinde erneut einen Jubilar für 40 Jahre im Schuldienst des Landes. Nach Helmut Restle, Jürgen Reichert und Wolfgang Hensel war nun Nikolaus Krippl an der Reihe, der rund 500 Schülern und 34 Lehrkräften vorsteht. Er ist bereits seit 35 Jahren an unserer Schule tätig.

In einer Feierstunde ehrten Schulrat Anton Meier (unser ehemaliger Konrektor) vom Amt für Schule und Bildung in Rastatt, Bürgermeister Helmut Pautler, Dr. Hans Claßen vom Förderkreis der Schule, Elternbeiratsvorsitzende Beate Weber, Lehrer Werner Hollenberger für das vollständig versammelte Kollegium und die Schülersprecherinnen Simone Droll und Nathalie Ernst im Namen der Schüler-Mitverantwortung (SMV) den in Vimbuch wohnhaften Schulleiter, der zum Urgestein unserer Realschule zu zählen ist.

Schulrat Anton Meier, der selbst noch vor wenigen Monaten an der Realschule Rheinmünster mit dem Jubilar gemeinsam die Bildungseinrichtung als Konrektor führte, konnte in persönlichen Worten die Laufbahn seines ehemaligen Rektors würdigen. Bereits während des Studiums der Fächer katholische Religionslehre und Sport an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe engagierte sich der angehende Erzieher im Allgemeinen Studentenausschuss als Sportreferent und in seinem Fachbereich als Sportfachschaftssprecher. Seiner Leidenschaft des Handballspielens konnte er in einer Sportkompanie der Bundeswehr in Bruchsal für längere Zeit nachkommen. Sein Talent für diese Sportart setzte er später sowohl beim Aufbau einer Schulmannschaft Handball bei seiner „mit Herzen gewählten Dienststelle" in Schwarzach zum Vorteil der Schülerinnen und Schüler, als auch der umliegenden Vereine, mit großem Ehrgeiz ein. Die damals von ihm trainierte Mädchenmannschaft errang zahlreiche Auszeichnungen und Pokale. Wenn ihr aufmerksam in der Aula wandelt, könnt ihr an einer Säule (genau suchen!) noch ein Bild dieses Teams mit unserem jugendlichen Rektor finden! Neben der Tätigkeit als Beratungslehrer profilierte sich Nikolaus Krippl im Schulalltag mit seinem pädagogischen Ideenreichtum zur Freude seiner Vorgesetzten in vielfältiger Weise, sodass bei der Besetzung der vakant gewordenen Konrektorenstelle an der Seite Ortwin Noppers sein Name zwangsläufig ins Gespräch kommen musste. Die Schule neben dem romanischen Münster tat in der Vergangenheit sehr gut daran, die Leitung stets mit so genannten Eigengewächsen zu besetzen, stellte Schulrat Meier fest, der deshalb von „einem besonderen Schwarzacher Geist in der Bildungsarbeit" sprach. Eng verbunden zeigte sich der Geehrte auch mit seiner Vimbucher Kirchengemeinde, deren Vorsitz im Pfarrgemeinderat er über mehrere Jahre übernahm, bevor er sein weiteres Engagement im Bühler und Vimbucher „Eine-Welt-Laden" einbrachte. Die Richtschnur des sozialen Handelns unter globalen Aspekten ist bis zum heutigen Tag Leitlinie seiner Arbeit geblieben. Der bevorstehende Peru-Tag zeugt von dieser ethisch-sozialen Einstellung, ist doch unser Rektor derjenige, der diesen Tag der Unterstützung und Nächstenliebe immer wieder bei allen Beteiligten mit großen Engagement und Überzeugung plant und vorbereitet.

Besonderen Dank zollte der Vertreter des Schulamtes seinem früheren Rektor für die jahrelange kollegiale Zusammenarbeit. Bürgermeister Helmut Pautler hob die für alle Beteiligten fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Schulträger und Schule hervor. Trotz enger werdender Kassen bleibt es dem Oberhaupt der Gemeinde Rheinmünster eine besonders wichtige Zielsetzung, die Bildungsarbeit in seinem Verantwortungsbereich zu unterstützen. Er sei froh, so Bürgermeister Pautler in seinen Dankesworten, mit Rektor Krippl einen kompetenten und stets fairen Gesprächspartner „im besonderen Lebensbereich mit Grundschule, Realschule, Münster und Seniorenwohnanlage" zu haben.

Die Vorsitzende des Elterbeirats, Beate Weber, selbst eine ehemalige Schülerin der Realschule, stellte für alle Eltern fest, dass sich der einstige Respekt vor dem Lehrer Krippl im Laufe der Jahre zur Hochachtung vor der Leistung des Schulleiters gewandelt habe.

Die Schülersprecherinnen Simone Droll und Nathalie Ernst betonten ausdrücklich für die Schülerschaft, dass ihr geschätzter Schulleiter stets offene Ohren für ihre Anliegen und Ideen gezeigt habe. Sie wünschten sich natürlich eine noch langjährige Fortdauer dieser fruchtbaren und guten Beziehungen. Rektor Krippl wird sicherlich nicht mehr Verbindungslehrer sein können (was er jahrelang mit großem Erfolg war) und eine Schülerdisco in der Turnhalle organisieren, aber vielleicht wird er wieder einmal in die Rolle des „Schulgeistes" schlüpfen und zur traditionellen Faschingsveranstaltung der SMV als solcher in die Bütt steigen! (Er tat das früher schon einige Male)

Als Vertreter des schulischen Förderkreises ging Dr. Hans Claßen auf die zahlreichen Initiativen, die Nikolaus Krippl im Laufe seiner langjährigen Dienstzeit an seiner Schule einbrachte, mit lobenden Worten ein. Die Einrichtung eines Förderkreises geht auf seine Anregung zurück.

Launige Worte fand Physiklehrer Werner Hollenberger, der seit über dreißig Jahren an der Seite des Jubilars tätig ist und im Namen des Kollegiums die Glückwünsche aussprach. Seine Erzählungen der Anekdoten und Episoden aus der Vergangenheit, aus gemeinsamer pädagogischer Bildungsarbeit in Rheinmünster riefen bei allen Gästen herzliches Schmunzeln und Lachen hervor.

Am Ende einer familiären Jubiläumsfeierstunde bedankte sich der dreifache Familienvater für die zahlreichen Präsente und lobenden Worte, in die er den Wunsch nach einer weiterhin „fruchtbaren Atmosphäre des Lernens" in einer „Entwicklung zu gemeinsamen Zielen" an seiner Realschule in Rheinmünster einfließen ließ.

Sehr geehrter Herr Nikolaus Krippl,

lieber Herr Schulleiter,

auch vom PENNEBLÄDDL

die herzlichsten Glückwünsche zum 40-jährigen Dienstjubiläum!

 

Wir freuen uns auf die weiterhin tolle Atmosphäre

der Zusammenarbeit zwischen Schulzeitung und Schulleitung.

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R. Wagner / J. Reichert 11/2007