Informationen zur neuen Partnerschule in Peru

(Stand: November 2016)

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Fe Y Alegría:

Dies bedeutet „Glaube und Freude“ und ist der Name einer internationalen Bewegung, die sich – basierend auf dem christlichen Glauben – für Erziehung, Ausbildung und soziale Gerechtigkeit einsetzt. Gegründet wurde sie vom Jesuitenpater José María Vélaz. Mittlerweile unterhält die Vereinigung zahlreiche Bildungseinrichtungen und Schulen in Mittel- und Südamerika. Das Colegio in San Juan de Lurigancho ist die 37. Schule mit Bildungszentrum. Geleitet wird sie von der Kongregation der Schwestern des Unbefleckten Herzens Mariens.

 

Das Colegio Fe Y Alegria (Powerpoint Präsentation)

Aus der Schulgeschichte – Informationen entnommen und übersetzt von der Homepage des Colegios.

Die Schule Fe Y Alegría No. 37 wurde gegründet, weil erstens die Einwohner des Asentamiento Humano Enrique Montenegro und Padre José Sayre die Behörden darum gebeten hatten, in diesem Einzugsgebiet eine Schule zu eröffnen und zweitens, weil die Schwestern vom Orden des Unbefleckten Herzens Mariens ebenfalls mit diesem Anliegen auf die Behörden zugekommen waren.

Nach zahlreichen Gesprächen und vielen bürokratischen Hürden hat sich Padre Antonio von der Organisation Fe Y Alegría bereit erklärt, einen neue Schule in San Juan de Lurigancho zu errichten und die Schwestern des Unbefleckten Herzens Mariens mit deren Leitung zu betrauen.

Die ersten Schüleranmeldungen erfolgten am 2. März 1988 in einem gesonderten Gebäude, weil die Schule zum damaligen Zeitpunkt noch gar nicht bezugsfertig erbaut war. Es meldeten sich zunächst 19 Schüler für die Vor- und Grundschule an und 12 weitere für das erste Jahr der Sekundarstufe.

Am 20. März um 6 Uhr war dann die eigentliche Grundsteinlegung für die Schule – und viele Eltern, Ordensschwestern, Lehrer, Pfarrer haben sich zusammengetan, um dann hier den Traum der Anwohner zu verwirklichen.

Die Schule startete damals mit drei Klassenzimmern und drei Lehrern und inzwischen arbeiten dort 56 Lehrer in 44 Klassenzimmern mit ordentlicher Ausstattung. Seit drei Jahren wird die Schule geleitet von Schwester Gloria Liz Selma Veramendi Espinoza, die insgesamt nun (=2016) seit fünf Jahren an der Schule tätig ist.

Bis heute verfolgen die Lehrer am Colegio Fe Y Alegría No. 37 das Ziel der christlichen Wertevermittlung und bieten verschiedene Projekte an, um die jungen Menschen ganzheitlich zu fördern und ihnen zu ermöglichen, ihre Talente zu entdecken und zu entfalten. Mit alternativen Möglichkeiten wie der Schreinerei-Werkstatt, der Vermittlung von Sekretariatsaufgaben, von Computerkenntnissen, von Elektronikkenntnissen und Schneiderhandwerk werden die Schüler beruflich vorqualifiziert. Der ganzheitliche Erziehungsansatz der Schule soll die Schüler dahin begleiten, selbst einmal eine Familie führen zu können, auf Gewalt zu verzichten und ein besseres Leben als die vorangegangenen Generationen führen zu können.

Die Schulgemeinschaft praktiziert den katholischen Glauben und vermittelt eine ganzheitliche Bildung – eine Bildung, die auf den christlichen Werten Moral, Nächstenliebe, Respekt vor der Schöpfung, Achtung vor der Umwelt, .. basiert. Wie aus dem Namen des Ordens hervorgeht, leben die Schwestern eine besondere Verehrung und Zuwendung zu Maria, der Mutter Gottes, und vermitteln in der Schulgemeinschaft Respekt und Verehrung gegenüber den Heiligen der Kirche, besonders aber gegenüber der Muttergottes.

Einige Eindrücke vom Schulleben:

 

 





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Katharina Ziegler / Nuria Kist Albiach, Nov. 2016, Web-Publishing: O. Frietsch/S. Müller (05/2017)