RS Rheinmünster mit Experimentierstand bei den Science Days
 Europapark in Rust -  26./27. Juni 2007

Junge Forscher bei uns zu Gast

Feuertaufe mit Bravour bestanden

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Seltsames tat sich in den letzten Tagen in unserer Schule. Fragen, die nicht für alle zu durchschauen waren, machten im Lehrerzimmer die Runde: "Wie beschaffe ich genügend frische Kohlrabiblätter?" oder "Ist die Zitrone besser als die Kartoffel ?"  und "Haben wir genügend Luftballone ?" .

Kisten wurden geschleppt, Besprechungstermine kurzfristig eingeplant, Telefonate geführt und eine Vielzahl von Mails gesendet und Antworten wieder empfangen.

Aber nun der Reihe nach...

Seit einigen Jahren veranstaltet der Europapark Rust "Science Days" für Kinder. Forscher im Kindergartenalter und die ersten Jahrgänge der Grundschulen sind eingeladen, die naturwissenschaftliche Welt zu erproben, sie kennen zu lernen und ein Stück weit zu erforschen.

Durch die Vermittlung der Firma DOW, mit der wir seit Jahren zusammenarbeiten wurden wir eingeladen, in diesem Jahr ein Angebot im Rahmen der Science Days zu erarbeiten und dort zu präsentieren.

Den ersten Kontakt gab es schon im vergangenen Jahr. Zusammen mit Frau Wichmann (Dow) besichtigte Herr Hollenberger und Herr Reichert zusammen mit einigen Schülern die Gestaltung und den Ablauf der Science Days in Rust.

Im Verlauf des jetzigen Schuljahres wurde ein Konzept für die diesjährige Veranstaltung erarbeitet.

Können wir das wirklich schaffen ? In einem Feld von etwa 30 Anbietern sollten wir, die Realschule Rheinmünster, bestehen ? Immerhin finden sich im diesjährigen Programm "hochkarätige" Anbieter, wie die renommierten Pädagogischen Hochschulen Freiburg, Karlsruhe und Heidelberg, die Universität Stuttgart und andere bedeutende Bildungseinrichtungen des Landes Baden-Württemberg. Können wir da als Realschule bestehen ?

Wir entschlossen uns, drei experimentelle Themen anzubieten:

  • Versuche zur Nanotechnologie (Gruppe Hollenberger)
  • Untersuchung des elektrostatischen Verhaltens von Körpern (Gruppe Wehrle)
  • Gewinnung und Nutzung elektrischer Energie aus Früchten (Gruppe Reichert)
  • Erst kurz vor den Science Days waren unsere Überlegungen soweit gediehen, dass wir  es wagen konnten mit den Grundschülern der Klasse 3 (Frau Vogel) der Schwarzacher Grundschule einen Probelauf durchzuführen. Dies trug nicht zuletzt zu unserem Erfolg auf den Science Days in Rust bei.

    Dafür danken wir den Schülern der Klasse 3 und ihrer Klassenlehrerin,Frau Vogel, sehr herzlich.

    Unser Konzept beinhaltete folgende Leitlinien:

  • Einfachheit der Versuche
  • größtmögliche Selbstbeteiligung der kleinen Forscher
  • Betonung der emotionalen Ebene beim Experimentieren
  • Stärkung des Selbstbewusstseins der jungen Forscher
  • Abbau von Berührungsängsten mit der naturwissenschaftlichen Welt
  • Wir nutzten den Auftritt bei den Science Days auch zur Schulung unserer eigenen Schüler. 24 Schülerinnen und Schüler unserer Schule betreuten die Experimente mit unseren Gästen in zwei Schichten. Unser Stand war sehr gefragt und wurde von den Gruppen sehr häufig gebucht. An beiden Tagen zusammen betreuten wir etwa 30 Gruppen im Halbstundenrhythmus. Das macht etwa  450 bis 500 junge Forscher und Forscherinnen insgesamt !

    Um es kurz zu machen:
    Alle unsere Schülerinnen und Schüler zeigten einen vorbildlichen Einsatz und nahmen ihre Aufgabe sehr ernst.
    So gestalteten sich die beiden Tage mit unseren Gästen sehr erfolgreich. Immer wieder wurde uns von den Begleitern der Kinder bestätigt, dass wir ein sehr sinnvolles Konzept und interessante Experimente anbieten würden.

    Nicht selten fanden unsere Experimente und unser Konzept auch das Interesse aus der Gruppierung der Vertreter der Hochschulen des Landes.

    Der Erfolg unseres Auftretens in Rust wurde nicht zuletzt durch eine gute optische Gestaltung unseres Messestandes mit aussagekräftigen, informativen Präsentationswänden erreicht.

    Die sehr großzügige Unterstützung der Firma DOW eröffnete die Möglichkeit, hochwertige und großformatige Infowände für unseren Stand zu verwenden. Die ganze Veranstaltung wäre für uns ohne die beratende, logistische und finanzielle Unterstützung der Firma DOW so nicht möglich gewesen. Neben den Kosten für die Infowände übernahm die Firma DOW in dankeswerter Weise auch noch den ganzen Transport von Personen und Material und war darüber hinaus an allen Tagen durch Frau Wichmann und Frau Findling  mit Rat und Tat vor Ort zugegen.

    Herzlichen Dank für diese
     außergewöhnlich großzügige Unterstützung !!

    Dieser Dank gebührt aber auch unseren Schülerinnen und Schülern, die sich mit ihrer ganzen Kraft den jungen Forschern zuwandten und diese mit großer Geduld betreuten und sie unermüdlich an die experimentellen Themen heranführten. Sie seien hier auch namentlich genannt:

    Name Klasse Name Klasse
    Bunjaku, Nora 9c Hensel, Christian 9b
    Seiter, Annabel 9c Philipp, Carlos 9b
    Dietrich, Jasmin 9c Seiler, Tobias 9b
    Glattfelder, Hannes 9c Wölfl, Carsten 9b
    Ludwig, Christian 9c Hofmann, Matthias 8a
    Zimmermann, Jasmin 9c Meier, Alexander 8a
    Schoch, Daniel 9c Reinmold, Florian 8a
    Bonner, Cindy 9c Zimmermann, Dominik 8a
    Droll, Simone 9b Fritz, Lara 8a
    Lienhart, Christina 9b Kohler, Annika 8a
    Zuber, Veronique 9b Reith, Ramona 8a
    Droll, Dominique 9b Riehle, Jasmin 8a

     

    Unser Fazit:
    Ein Schritt unserer  Schule auf ein ganz neues Feld, der nur mit dem engagierten Einsatz aller Beteiligten zu bewältigen war.

    Wir blicken mit gesundem Stolz auf einen Einsatz unserer Schule zurück, der uns im Feld der großen naturwissenschaftlichen Bildungseinrichtungen in Baden-Württemberg bestehen ließ.

    Text: J. Reichert/ R. Wagner/ Juni 2007
    Fotos: DOW

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